21.08.2014 Donnerstag Saarländer repräsentierten DLRG beim Besuch der Kanzlerin

Hoher Besuch im "Blauen Helfer" (v.l.n.r.: Marc Groß, Hannah Wilhelm, Christoph Drost, Angela Merkel, Sanja Zimmer, Thomas de Maizière, Markus Baus, Stefanie Nieter)

Stefanie Nieter zum Sanitätsdienst im Bereich Wasserrettung (v.l.n.r.: Stefanie Nieter, Angela Merkel, Hans-Hermann Höltje, Thomas de Maizière

Im Rahmen ihres gestrigen Besuchs beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn ist Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ehrenamtlichen Helfern von Hilfsorganisationen im Bevölkerungsschutz zusammengetroffen. Begleitet wurde sie von Innenminister Thomas de Maizière.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG) wurde dabei von einer Delegation aus dem Saarland vertreten. Zu denen stieg die Kanzlerin mit den Worten „Ich komme gerne zu Ihnen ins Boot.“ in den „Blauen Helfer“, das saarländische Hochwasserboot. Das Spezialboot mit Rädern und Bugklappe war, ebenso wie die meisten der sechs ehrenamtlichen Retter, bei der Hochwasser-Katastrophe 2013 im Einsatz.

Merkel ließ sich von den Bevölkerungsschützern der DLRG die Aufgaben und Herausforderungen an eine Bootsbesatzung im Hochwasser erklären, ebenso wie die Besonderheiten des Sanitätsdienstes im Rahmen der Wasserrettung. Besonders interessiert zeigte sich die Kanzlerin an den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Strömungsretter.

„Ich bedanke mich bei Ihnen, denn es ist gut zu wissen, dass Sie jederzeit und überall präsent sind, um zu helfen“, sagte Angela Merkel und lobte: „Sie leisten Großartiges.“. Markus Baus, Vizepräsident der DLRG im Saarland und ebenfalls im Hochwassereinsatz, freute sich über diese Anerkennung aus der Politik: „Natürlich ist es für uns selbstverständlich, zu helfen, das machen wir wirklich gerne. Es freut es uns aber umso mehr, wenn unsere Leistung auch durch die Verantwortlichen in der Politik gewürdigt wird.“

In ihrer Rede bezeichnete die Kanzlerin das freiwillige Engagement als „tragende Säule unseres Zivil- und Katastrophenschutzes“, der auch aufgrund dieser Tatsache hohes Ansehen im Ausland genieße. Damit das auch künftig so bleibt, wolle sie Unternehmen und Kammern verdeutlichen, wie wichtig es sei, die Arbeitnehmer im Einsatzfall freizustellen.

Kategorie(n)
Einsatz

Von: Oliver Zangerle

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