13.05.2016 Freitag Jugendzeltlager "Hand in Hand" des Bezirks Saarbrücken

Gemeinsamer Aufbau des Zeltlagers

Kennlernspiele erleichterten den Einstieg

Eine ruhige Hand war beim Tragen-Parcours gefragt

Helfen verbindet

Ein toller Job vom Verpflegungsteam des MHD Kenn

Gemeinsam wurden so manche Rätsel gelöst....

...und auch die Action kam nicht zu kurz

Ein sonniges Wochenende, das wohl niemand so schnell vergisst...

Sie sind bei Katastrophen wie Hochwasser unersetzbar: Hilfsorganisationen, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Malteser Hilfsdienst (MHD) oder das Technische Hilfswerk (THW) sind mit ihrer Ausrüstung und ihrem Fachwissen meist schon nach kurzer Zeit vor Ort um Menschen zu retten, die Versorgung sicherzustellen und Schlimmeres zu verhindern. Ohne sie und ihre vielen ehrenamtlichen Helfer wären solche Situationen kaum zu meistern.

Bei solchen Einsätzen muss jeder Handgriff sitzen. Die Erfahrung zeigt aber auch, wie wichtig die organisationsübergreifende Zusammenarbeit ist. Nur wenn beispielsweise der THW-Helfer weiß, was die DLRG-Truppe leisten kann und umgekehrt, läuft ein solcher Einsatz wirklich und im wahrsten Sinne „Hand in Hand“.

Das war deshalb auch das Motto des Zeltlagers, zu dem das Jugend-Einsatz-Team des DLRG Bezirks Saarbrücken gemeinsam mit befreundeten DLRG-Ortsgruppen am vergangenen Wochenende nach Schweich an die Mosel eingeladen hatte. Herzlich willkommen waren nicht nur Jugendliche des eigenen Verbandes, sondern auch vom MHD Saarbrücken, vom THW Heusweiler und vom THW Saarbrücken.

Vier Tage lang hatten die Jugendlichen der verschiedenen Hilfsorganisationen bei strahlendem Sonnenschein Gelegenheit, sich näher kennen zu lernen, die Arbeit der anderen auszuprobieren und gemeinsam zu üben. Eine organisatorische Höchstleistung und damit auch für die erwachsenen Ausrichter eine gute Gelegenheit zum Üben. Allein die Verpflegung, die der Malteser Hilfsdienst Kenn aus dem naturgemäß eher bescheidenen Budget zauberte, trug wesentlich zur guten Stimmung bei.

Schon die Anfahrt war für die mehr als 110 Nachwuchs-Einsatzkräfte ein Erlebnis: Die Fahrt nach Schweich begann nämlich gemeinsam am Haus der DLRG in Saarbrücken und erfolgte im Konvoi - ganz wie im Ernstfall. Vor Ort angekommen wurde beim gemeinsamen Aufbauen der Mannschaftszelte und den anschließenden Kennlernspielen schon am ersten Tag aus verschiedenen Organisationen eine Gemeinschaft. 

An insgesamt sieben Stationen präsentierten während des langen Wochenendes die einzelnen Hilfsorganisationen ihre Gerätschaften und Fähigkeiten, und wurden mit großen Augen von den Jugendlichen bewundert – Ausprobieren war natürlich erlaubt und erwünscht. All das, die gemeinsame Zeit am Lagerfeuer, das Bewältigen von Aufgaben bei der Olympiade im Team, die Fackelwanderung und das Basteln von Mini-Flößen - die natürlich auch auf ihre Schwimmfähigkeit überprüft wurden - stärkte die Gemeinschaft und hinterlässt eine spürbare Motivation bei den jugendlichen Teilnehmern.

Dieses Ergebnis mach auch den Organisator des Zeltlagers, Karsten Pieler vom DLRG Bezirk Saarbrücken, glücklich und zufrieden: „Wir brauchen heute diese, um mit den Jugendlichen gemeinsam wichtige Aufgaben zu übernehmen, in einer Zeit, in der gerade das Ehrenamt bei den meisten Jugendlichen keine große Rolle mehr spielt.“.

 

 

(Fotos: Peter Weinmann)

Kategorie(n)
Sonstiges

Von: Felix Burkhard, Oliver Zangerle

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